Christine Lutz, Begleitende Kinesiologin
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Die Sorgenschachtel


Abwarten kann Ausdruck von Unentschlossenheit, manchmal auch von Trägheit sein.

Aber es kann auch eine Tugend sein - und manchen überflüssigen Ärger ersparen.

Auf demSchreibtisch des Gründers der Automobilfirma Chrysler, Walter Chrysler, stand eine Schachtel, in der er all das verwahrte, was ihm Sorgen bereitete.

Nach einer Woche prüfte er, was von seinen Sorgen noch übrig war. Die meisten Dinge hatten sich von selbst gelöst, und andere hatte er in der Zwischenzeit einfach vergessen.

Er begriff, dass die meisten Sorgen etwas von einem Schnupfen haben: Ob man ihm nun sieben Tage oder eine Woche gibt - das ist eine Frage der Einstellung.

An den Tatsachen ändert es nichts. Ob man sich Sorgen macht oder nicht, bleibt sich gleich.

Walter Chrysler hat die Wahrheit des Satzes erfahren: "Viele Probleme erledigen sich von selbst, wenn mann ihnen Zeit dazu lässt." (Krishna Menon)

 

Anselm Grün, "Kleines Buch vom inneren Einklang"